PRESSEBEREICH  
Find us on facebook Follow us on twitter

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich willkommen im Pressebereich der Mathildenhöhe Darmstadt. Hier finden Sie Pressemitteilungen und druckfähige Pressebilder zu unseren aktuellen Ausstellungen. Im Falle einer Berichterstattung freuen wir uns über ein Belegexemplar.

Für weitere Informationen halten wir uns zu Ihrer Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail oder telefonisch:

presse.mathildenhoehe@darmstadt.de
+49 6151 133738


Der nächste Pressetermin

Pressekonferenz am 23. Mai 2013 um 11 Uhr
im Museum Künstlerkolonie, Mathildenhöhe Darmstadt
Bernhard Hoetger - Der Platanenhain
26. Mai 2013 bis 25. August 2013

Pressematerial

Bitte anfragen unter: presse.mathildenhoehe@darmstadt.de

Pressebilder

Bitte anfragen unter: presse.mathildenhoehe@darmstadt.de


Kommende Ausstellungen

Bernhard Hoetger – Der Platanenhain
Ein Gesamtkunstwerk auf der Mathildenhöhe Darmstadt
26. Mai bis 25. August 2013

Freigelände und Museum Künstlerkolonie, Mathildenhöhe Darmstadt

Umfassender Hoetger-Parcours auf dem Freigelände der Mathildenhöhe sowie Ausstellung von Bronzen, Majoliken, Zeichnungen und Zeitdokumenten zu Bernhard Hoetgers Platanenhain-Projekt im Museum Künstlerkolonie aus Anlass der Restaurierung des skulpturalen Gesamtkunstwerks im Platanenhain auf der Mathildenhöhe Darmstadt

Die Ausgestaltung des Platanenhains auf der Mathildenhöhe Darmstadt durch Bernhard Hoetger (1874-1949) war der künstlerische Höhepunkt der letzten Ausstellung der Darmstädter Künstlerkolonie im Jahr 1914. Mit über 40 plastischen Werken auf dem gesamten Areal der Mathildenhöhe schuf Hoetger ein emphatisches Gesamtkunstwerk zum Kreislauf des Lebens. Im Ensemble der großen Reliefs „Frühling“, „Sommer“, „Schlaf“ und „Auferstehung“, der Tierfiguren, Krugträgerinnen, Textreliefs, Vasen und Personifikationen menschlicher „Licht- und Schattenseiten“ ließ Hoetger mit Anklängen an buddhistische und christliche Motivik sowie altägyptische und romantische Lyrik einen geradezu sakralen Außenraum entstehen.

Die Ausstellung findet im Anschluss an eine groß angelegte Restaurierung der skulpturalen Werke des Platanenhains statt und wird das Programm des Gesamtkunstwerks in situ und im Museum Künstlerkolonie mit herausragenden Leihgaben präsentieren. Bernhard Hoetger wird so als exemplarischer Transformator der Moderne sichtbar.

Ausstellungskurator: Dr. Philipp Gutbrod, Sammlungskonservator

Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch, herausgegeben von Ralf Beil und Philipp Gutbrod, mit einem Vorwort von Ralf Beil, einem Essay von Philipp Gutbrod, Bildkommentaren von Renate Hoffmann und Quellentexten von Echnaton und Johann Wolfgang von Goethe sowie Auszügen aus der Bhagavad Gita und dem Brunnengebet aus dem Papyrus Sallier I. Deutsch und Englisch, ca. 128 Seiten, ca. 73 Abbildungen, 29 x 25 cm, Hardcover, Hirmer Verlag, München, 2013, € 19.90.

Ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain


August Lucas
Wer Engel sucht
22. September 2013 bis 5. Januar 2014
Museum Künstlerkolonie, Mathildenhöhe Darmstadt

Aquarelle und Meisterzeichnungen des bedeutenden Darmstädter Künstlers der Romantik (1803-1863) aus Anlass seines 150. Todestages am 28. September 2013

Im Jahr 1829 reist August Lucas, ausgestattet mit einem Stipendium des Darmstädter Großherzogs, nach Italien und folgt damit einer unter Künstlern des 19. Jahrhunderts weitverbreiteten Italiensehnsucht. Im Oeuvre von Lucas vollzieht sich dadurch ein Wechsel in Stil und Inhalt fort von reiner Naturbeobachtung hin zu einer klassizistisch überhöhten Naturinszenierung.

Die „August-Lucas“-Ausstellung auf der Mathildenhöhe Darmstadt zeigt in 80 ausgewählten Aquarellen und Zeichnungen den faszinierenden Übergang zwischen einem frühen impulsiv-romantischen Individualstil und dem späteren kollektiven Zeitstil im Schaffensprozess des Malers und Zeichners.

Zahlreiche Werke des Künstlers werden in der Ausstellung auf der Mathildenhöhe Darmstadt zum allerersten Mal ausgestellt. Zu entdecken sind Zeichnungen, die in der Überlagerung von Bild- und Wortelementen veritablen Palimpsesten gleichen – mit sprechenden Textfragmenten, wie dem titelgebenden „wer Engel sucht“.

Die Worte stammen aus Christoph August Tiedges Gedicht „An Gleim“, der damit das auch für August Lucas zentrale Spannungsverhältnis von Ideal und Wirklichkeit pointiert: „Jedoch wer Engel sucht in dieses Lebens Gründen / Der findet nie, was ihm genügt / Wer Menschen sucht, der wird den Engel finden / Der sich an seine Seele schmiegt.“

Ausstellungskurator: Dr. Philipp Gutbrod, Sammlungskonservator

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation, herausgegeben von Ralf Beil und Philipp Gutbrod, mit Texten von Ralf Beil, Philipp Gutbrod und Mareike Hennig sowie Quellentexten von Novalis, Joseph von Eichendorff, Christoph August Tiedge und Johann Wolfgang von Goethe.

Ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain


Georg Büchner
Revolutionär mit Feder und Skalpell
13. Oktober 2013 bis 16. Februar 2014

Darmstadtium Darmstadt

Die umfassende multimediale Präsentation zu Leben und Werk des Dichters, Revolutionärs und Naturwissenschaftlers aus Anlass seines 200. Geburtstags (17.Oktober 1813) belegt, wie viel Gegenwart in Büchners Schriften sowie seinen politischen und wissenschaftlichen Aktivitäten bis heute steckt.

Die Ausstellung „Georg Büchner. Revolutionär mit Feder und Skalpell“ unter der Schirmherrschaft des Bundeskulturministers Bernd Neumann und des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier ist der Höhepunkt der „Georg Büchner Gedenkjahre 2012/2013“ sowohl in Hessen als auch bundesweit. Äußerer Anlass ist der 200. Geburtstag des Dichters, Revolutionärs und Naturwissenschaftlers am 17. Oktober 2013. Innerer Anlass der Ausstellung ist die ungebrochene Aktualität der Schriften und der Sprache Georg Büchners jenseits historischer Wechselfälle. Die Ausstellung kann dabei auf den umfassenden Ergebnissen langjähriger Forschung zu Büchner aufbauen, denn im Frühjahr 2013 liegt der letzte Band der von der Mainzer Akademie der Wissenschaften geförderten 17-bändigen Marburger Büchner-Ausgabe vor.

Ungefiltert und zugleich wie in einem Brennglas versammeln sich in Büchners Werk die Erfahrungen eines Lebens zwischen Unterdrückung und Freiheitshoffnung, zwischen spekulativer Philosophie und nüchterner Wissenschaftlichkeit, zwischen der Euphorie des Gipfelblicks und klaustrophobischer Angst. Georg Büchner war ein Meister des Wortes und der szenischen Gestaltung. Beides, Worte und szenische Gestaltungen, aber auch werkzentrale Elemente wie das Lachen waren für Büchner Waffen: Formen der Notwendigkeit, der Notwehr und zugleich Mittel der Befreiung sowie der Freiheit. Diese Erkenntnis ist leitend für die Ausstellung – sie gilt für alle literarischen, politisch-agitatorischen und wissenschaftlichen Aktivitäten Büchners.

Die suggestive Ausstellungsinszenierung im Darmstadtium mit Originalmanuskripten, Multimedia-Installationen, zeithistorischen Objekten, Gemälden, Filmprojektionen und Hörstationen wird den Besucherinnen und Besuchern erlauben, sowohl räumlich als auch gedanklich in die Welt Büchners einzutauchen – und zugleich erstmals die faszinierende Möglichkeit eröffnen, einem der großen Schreibstrategen der Weltliteratur bei der Arbeit zuzuschauen. Dank einer eigens für die Ausstellung konzipierten Medientechnik können Büchners Textmontagen und -collagen unmittelbar nachvollzogen werden und erschließen damit sein Werk auf gänzlich neue Weise. Der zeitliche Bogen der Schau spannt sich von der Leipziger Vielvölkerschlacht, an deren zweitem Tag Büchner geboren wird, bis zur Rezeption des Revolutionärs mit Feder und Skalpell in den Attac- und Occupy-Bewegungen unserer Tage.

Ausstellungskurator: Dr. Ralf Beil, Institutsdirektor

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreiches Katalogbuch, herausgegeben von Ralf Beil und Burghard Dedner, mit Essays u.a. von Ralf Beil, Arnd Beise, Roland Borgards, Burghard Dedner, Nora Eckert, Michael Hagner, Ariane Martin und Peter von Matt sowie Quellentexten u.a. von Luise Büchner, Elias Canetti, Durs Grünbein, Elfriede Jelinek, Karl Marx, Alexis Muston und Heiner Müller. Deutsche und englische Ausgabe, Hardcover, ca. 416 Seiten.

Eine Ausstellung des Instituts Mathildenhöhe Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Büchner-Forschungsstelle Marburg, ermöglicht vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Kulturstiftung des Bundes, dem Land Hessen, der Kulturstiftung der Länder, der Hessischen Kulturstiftung, der Sparkasse Darmstadt, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie der Wissenschaftsstadt Darmstadt.


Vergangene Ausstellungen

ALLES REKLAME!
Die Plakatkunst der Künstlerkolonie Darmstadt

7. Oktober 2012 bis 6. Januar 2013
Museum Künstlerkolonie
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

A HOUSE FULL OF MUSIC
Strategien in Musik und Kunst

13. Mai bis 9. September 2012
Ausstellungsgebäude | Wasserreservoir | Museum Künstlerkolonie
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

ANKABUTAS NETZ
12. Februar bis 15. April 2012
Museum Künstlerkolonie
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

MARCEL VAN EEDEN
The Darkest Museum in the World

13. November 2011 – 19. Februar 2012
Ausstellungsgebäude
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

GLANZ EINER EPOCHE
Jugendstilschmuck aus Europa

21. August bis 11. Dezember 2011
Verlängert bis zum 22. Januar 2012!

Museum Künstlerkolonie
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

ERNST LUDWIG KIRCHNER ALS ARCHITEKT
2. Oktober 2011 – 8. Januar 2012
Museum Künstlerkolonie
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

SERIOUS GAMES
Krieg - Medien - Kunst

27. März – 24. Juli 2011
Ausstellungsgebäude
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

GESAMTKUNSTWERK EXPRESSIONISMUS
Kunst, Film, Literatur, Theater,
Tanz und Architektur 1905-1925

24. Oktober 2010 bis 13. Februar 2011
Ausstellungsgebäude
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

JOSEPH MARIA OLBRICH 1867-1908
Architekt und Gestalter der frühen Moderne

7. Februar – 24. Mai 2010
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

LUMINALE 2010
Margareta Hesse

10. April – 24. Mai 2010
historisches Wasserreservoir unter dem Ausstellungsgebäude
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

HIRSCH UND HUT
Die Schenkung Wella

31.10.2009 - 7.2.2010
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

NEDKO SOLAKOV
Emotions (without masks)

12. Juli bis 1. November 2009
Mathildenhöhe Darmstadt
Pressematerial anzeigen

MASKEN
Metamorphosen des Gesichts
von Rodin bis Picasso

8. März bis 14. Juni 2009
Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe
Pressematerial anzeigen