RAHMENPROGRAMM  
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Peter Behrens
Das Wertheim-Speisezimmer

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Donnerstag, 17. April 2008, 18.30 Uhr
Die Unbefangenheit des Malerarchitekten. Peter Behrens Weg vom Kunsthandwerk zum Städtebau
Dr. Renate Ulmer, Leiterin Museum Künstlerkolonie

Der reich bebilderte Vortrag stellt die künstlerische Entwicklung von Peter Behrens anhand prägnanter Beispiele seines Wirkens dar. Er zeigt die frappierende Wandlungsfähigkeit des „Malerarchitekten“ auf, dem es über Kaiserreich und Weimarer Republik hinweg immer wieder gelang, sich neu zu erfinden. Die Reformkunst des Jugendstils, der Neuklassizismus, der Expressionismus oder das Neue Bauen – stets war Behrens, zunehmend unterstützt durch ein großes Baubüro, auf der Höhe der Zeit.         

Peter Behrens (1868 – 1940) zählt heute zu den Pionieren moderner Architektur und Formgestaltung im 20. Jahrhundert. Ursprünglich Maler mit klassischer Akademieausbildung, hat er im Laufe seines Lebens einen ungeheuren Weg hinter sich gelegt. Behrens verfügte wie kaum ein Zweiter über eine universale Begabung. Sie befähigte ihn zu Bahn brechenden Leistungen auf den unterschiedlichsten Gebieten der Kunst: Graphik, Kunsthandwerk, Typographie, Bühnenkunst, Innendekoration, Architektur, Industrie-Design. Behrens steile Laufbahn hatte in Darmstadt einen ersten Höhepunkt erreicht: Seine Künstlervilla auf der Mathildenhöhe, nach eigenen Entwürfen erbaut und ausgestattet, war eine der Sensationen der Künstlerkolonie-Ausstellung in Darmstadt 1901.

Veranstaltungsort: Museum Künstlerkolonie Darmstadt
Termin: 17. April 2008, 18.30 Uhr
Die Ausstellung ist ab 18 Uhr für die Besucher des Vortrags geöffnet
Eintritt: 5 € / 3 € ermäßigt (beinhaltet den Besuch der Ausstellung)

Öffentliche Führungen

Donnerstag, 10. April, 8. und 29. Mai, 7. August, 23. Oktober um jeweils 16 Uhr
Sonderführung "Peter Behrens und das Wertheim-Speisezimmer" mit Annette Windisch M.A.

Jeden 1. Sonntag im Monat um 13 Uhr
Führung durch das Museum Künstlerkolonie inklusive Wertheim-Speisezimmer

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Peter Behrens. Wertheim-Speisezimmer, Institut Mathildenhöhe/Rühl & Bormann
© Peter Behrens/VG Bild-Kunst, Bonn, 2008

Das Rahmenprogramm
Andreas Gursky / Heribert C. Ottersbach

Begleitet werden die Ausstellungen "Andreas Gursky. Architektur" und "Heribert C. Ottersbach. Erziehung zur Abstraktion" von einem umfassenden Rahmenprogramm, das seinen Fokus in besonderer Weise auf Geschichte und Gegenwart von Architektur richtet:

Dienstag, 13. Mai 2008, 15-17 Uhr
Workshop für Lehrerinnen und Lehrer
Anmeldung: mathildenhoehe@darmstadt.de
Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe

Dienstag, 17. bis Mittwoch 18. Juni 2008
Zuhause in der Stadt
Herausforderungen, Potenziale, Strategien

Die von der Schader-Stiftung in Kooperation mit den wohnungswirtschaftlichen Verbänden, den Verbänden der Planer und Architekten, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Mieterbund ausgerichtete bundesweite Konferenz erörtert und reflektiert Strategien, Instrumente sowie konkrete Handlungsansätze zur Stärkung und Weiterentwicklung der Städte als attraktive Wohn- und Lebensräume.
Information und Anmeldung: www.schader-stiftung.de

Dienstag, 5. bis Sonntag, 10. August 2008
Familienwoche auf der Mathildenhöhe
Eine ganze Woche ermäßigter Eintritt für Eltern und Kinder
Museum Künstlerkolonie und Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe

Sonntag, 10. August 2008, 15 bis 18 Uhr
Bau dir deine Welt
Kindertag auf der Mathildenhöhe
Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe

Donnerstag, 14. August 2008, 19.30 Uhr
Künstlergespräch und Lesung
Von und mit Heribert C. Ottersbach; Moderation: Ralf Beil
Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe

Am Donnerstag, 14. August 2008, empfängt die Mathildenhöhe Darmstadt ab 19.30 Uhr den international renommierten Maler Heribert C. Ottersbach im historischen Ausstellungsgebäude. Anlässlich der großen Einzelausstellung HERIBERT C. OTTERSBACH. Erziehung zur Abstraktion liest der Kölner Künstler (*1960) aus seiner literarischen Camouflage Blaustein, die unter den Schriften des aktuellen Wilhelm-Loth-Preisträgers bisher ein absolutes Novum darstellt. Im Anschluss an die Lesung spricht Heribert C. Ottersbach mit Dr. Ralf Beil, Direktor des Instituts Mathildenhöhe, über sein künstlerisches Werk und steht dem interessierten Publikum für Fragen zur Verfügung.

Samstag, 16. August 2008, ab 20 Uhr
Jacques Tati - Playtime
Open-Air Architektur-Filmnacht

Im Vorprogramm: Kurzführungen durch die Ausstellungen
Ausstellungsgebäude und Sandterrain Mathildenhöhe

Am Samstag, 16. August 2008, veranstaltet das Institut Mathildenhöhe ab 19 Uhr eine Open-Air Filmnacht am Fuße des Ausstellungsgebäudes. Im Rahmen der Ausstellungen HERIBERT C. OTTERSBACH. Erziehung zur Abstraktion und ANDREAS GURSKY. Architektur können die Besucher dabei unter freiem Himmel die Komödie „Playtime“ von Jacques Tati genießen. Der  Filmklassiker aus dem Jahre 1967 ist der aufwändigste Film des französischen Regisseurs, der sein Alter Ego Monsieur Hulot durch das Labyrinth einer modernen Großstadt führt. Neben einer einzigartigen Choreografie von Charakteren und architektonischen Elementen besticht der Film vor allem durch die unzähligen visuellen und akustischen Ideen, die Jaques Tati einen bedeutenden Platz in der Filmgeschichte sicherten.

Im Vorprogramm bietet das Institut Mathildenhöhe ab 19 Uhr Kurzführungen durch die aktuellen Ausstellungen zu Andreas Gursky und Heribert C. Ottersbach. Filmbeginn ist um 21 Uhr – bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung ins Ausstellungsgebäude der Mathildenhöhe verlegt.

Donnerstag, 4. September 2008, 19.30 Uhr
Architektur und Gesellschaft
Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe

Podiumsdiskussion mit Jan Kleihues (Architekt, Berlin), Johann Eisele (Professor für Architektur, TU Darmstadt) und Tim Hupe (Architekt, Hamburg). Moderation: Ulrike Schneiberg, hr2
Die Veranstaltung wird mitgeschnitten und auf hr2 gesendet.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Darmstädter Architektursommers.

Sonntag, 7. September 2008, 16 bis 18 Uhr
Musikalische Finissage
mit dem Konzertchor Darmstadt unter Leitung von Wolfgang Seeliger.
Wasserreservoir und Ausstellungsgebäude

Auf dem Programm stehen Lieder von Mahler und Kagel, sowie eine Uraufführung von Engelmanns "Eros":
a) Gustav Mahler "Ich bin der Welt abhanden gekommen" aus sieben Liedern auf Texten von Friedrich Rückert für 16-stimmigen Chor bearbeitet von Glytus Gottwald
b) Mauricio Kagel, 3 Stücke aus dem "Chorbuch"
c) Hans Ulrich Engelmann, Uraufführung, "Eros" für 12-stimmigen gemischten Chor auf Worte des Sophokles (Antigone)

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Andreas Gursky, Cheops, 2005
© Andreas Gursky/VG Bild-Kunst, Bonn, 2008
Courtesy: Monika Sprüth/Philomene Magers, Köln München London
Heribert C. Ottersbach, Torquato Tasso, 2003
© Heribert C. Ottersbach/VG Bild-Kunst, Bonn 2008